Wir sehen immer noch Teams, die keine Patch-Management-Tools verwenden und Updates weiterhin manuell durchführen. Es ist keine Frage des Bewusstseins oder eines Mangels an verfügbaren Lösungen, und es geht auch nicht immer um das Budget.
Das hat uns dazu veranlasst, genauer zu untersuchen, wovor Unternehmen tatsächlich Angst haben, wenn es um automatisches Patching geht, und welche Konsequenzen sie zu vermeiden versuchen.
In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Bedenken, die Teams dazu veranlassen, manuell zu patchen, und auf die Risiken, die sie vermeiden wollen.
Ablösung von Altanwendungen und die Bequemlichkeit, manuell zu bleiben
Viele Unternehmen sind auf Anwendungen angewiesen, die von älteren Komponenten oder strengen Versionsanforderungen abhängen. Selbst eine kleine Aktualisierung kann diese Abhängigkeiten unterbrechen und wichtige Arbeitsabläufe beeinträchtigen. Wenn Teams wissen, dass eine Anwendung sensibel ist, zögern sie, Änderungen ohne Aufsicht automatisiert durchführen zu lassen.
Es gibt auch einen praktischen Grund für dieses Zögern. Die Umstellung auf moderne Patching-Verfahren erfordert Zeit, Planung und Investitionen. Sie erfordert eine Überprüfung der Umgebung, die Aktualisierung älterer Anwendungen und die Anpassung interner Arbeitsabläufe. Für viele Teams hat dies keine Priorität, insbesondere wenn die derzeitige manuelle Routine gut genug funktioniert.
Infolgedessen wählen Unternehmen oft den bekannten Weg. Sie patchen weiterhin manuell, weil es ihnen sicherer erscheint und kurzfristig einfacher zu handhaben ist. In manchen Fällen scheint es sogar einfacher zu sein, einen weiteren Techniker einzustellen, als die Prozesse rund um die Automatisierung umzustrukturieren.
Bereitstellung eines Patches, der nicht ordnungsgemäß getestet wurde
Alle sind sich einig, dass Patches vor der Bereitstellung vollständig getestet werden sollten. In der Realität haben die meisten Teams nicht die Zeit, die Umgebungen oder die Kapazitäten, um eine vollständige Validierung für jedes Update durchzuführen.
Statt gründlicher Tests verlassen sie sich auf schnelle Smoke-Checks oder kleine Pilotgruppen. Dies verringert zwar das Risiko, garantiert aber nicht die Stabilität, insbesondere wenn sich eine Anwendung in verschiedenen Versionen unterschiedlich verhält.
Aus diesem Grund zögern die Teams, Aktualisierungen zu automatisieren. Sie befürchten, dass sich ein Patch auf unerwartete Weise verhalten könnte und dass sie Probleme erst entdecken, wenn die Benutzer sie melden.
Unvorhersehbares Verhalten von Hersteller-Patches
IT-Teams erwähnen oft, dass sich die Patch-Automatisierung viel sicherer anfühlen würde, wenn sich die Patches der Hersteller einheitlich verhalten würden. In der Praxis variiert die Qualität der Updates. Einige Patches lassen sich reibungslos installieren. Andere führen zu Problemen oder beeinträchtigen die Leistung in einer Weise, die das Team nicht erwartet hat.
Diese Unvorhersehbarkeit lässt die Teams vorsichtig werden. Wenn ein Patch unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse haben kann, ziehen es viele Unternehmen vor, die manuelle Kontrolle beizubehalten, anstatt der Automatisierung zu erlauben, Änderungen ohne Aufsicht anzuwenden.
Verlust der Kontrolle über die Zeitplanung und dadurch bedingte Ausfallzeiten während der Geschäftszeiten
Nicht alle Systeme können zu jeder Zeit mit Updates umgehen. Einige Dienste können kurze Unterbrechungen verkraften, aber andere unterstützen kritische Geschäftsabläufe, bei denen die Betriebszeit von entscheidender Bedeutung ist.
Die Teams befürchten, dass automatische Patches zum falschen Zeitpunkt ausgeführt werden könnten, nämlich bei hoher Auslastung oder während der Stunden, in denen die Benutzer am meisten auf das System angewiesen sind.
Das manuelle Patchen gibt ihnen die Kontrolle über den Zeitpunkt der Aktualisierungen und stellt sicher, dass die Änderungen nur in den geplanten Wartungsfenstern durchgeführt werden.
Wie Care hilft, diese Ängste zu minimieren und die Risiken zu verringern
Die oben genannten Bedenken beruhen auf realen Erfahrungen: unvorhersehbares Update-Verhalten, begrenzte Testkapazitäten, instabile Hersteller-Patches und die Notwendigkeit, kritische Systeme vor unerwarteten Ausfallzeiten zu schützen. Es ist verständlich, dass Teams diese Folgen vermeiden wollen.
Apptimized Care unterstützt Teams bei der Bewältigung der häufigsten Risiken, die während des Patching-Prozesses auftreten.
Bevor ein Update den Kunden erreicht, führen wir einen vollständigen Pakettest auf einer dedizierten virtuellen Maschine durch. Dabei handelt es sich nicht um einen Smoke-Test, sondern um eine vollständige Installations- und Entfernungsprüfung, die hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Care führt außerdem einen Virenscan sowohl des Pakets als auch der Originalquellen des Herstellers durch, wodurch das Risiko der Einführung unsicherer Dateien in die Umgebung verringert wird.
Nach der Überprüfung können die Teams die automatische Verteilung konfigurieren und den genauen Zeitpunkt für die Bereitstellung der Updates festlegen. Dies verhindert Installationen während der Geschäftszeiten und stellt sicher, dass Änderungen nur innerhalb kontrollierter Wartungsfenster ausgeführt werden.
Anstatt sich auf die Hoffnung zu verlassen, dass sich ein Hersteller-Patch wie vorgesehen verhält, erhalten die Teams ein getestetes und vorhersehbares Paket mit einem sicheren Bereitstellungsplan. Damit entfällt ein Großteil der Unsicherheit, die Unternehmen zum manuellen Patchen zwingt, und die Automatisierung wirkt viel zuverlässiger.
Wenn Sie den vollen Funktionsumfang unseres Patch-Management-Services kennenlernen oder verstehen möchten, wie er Ihren Patching-Prozess vereinfachen kann, können Sie gerne eine Demo buchen.
